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ALESSANDRO MENDINI

Der Architekt Alessandro Mendini ist 1931 in Mailand geboren. Er leitete die Zeitschriften "Casabella", "Modo" und "Domus"(1980-1985; 2010-2011). Über seine persönlichen Arbeiten und die mit dem Studio Alchimia realisierten sind Monographien in verschiedenen Sprachen erschienen.

Mendini entwirft Objekte, Möbel, Räumlichkeiten, Bilder, Installationen und Architekturprojekte. Er arbeitet für internationale Firmen, wie Alessi, Philips, Cartier, Bisazza, Swatch, Venini, Hermés, und übernimmt Beratungsaufträge bei verschiedenen Industrieunternehmen, auch in Fernost, um deren Probleme, was Image und Design angeht, zu lösen. Er ist Ehrenmitglied der Bezalel Academy of Arts and Design in Jerusalem. 1979 und 1981 erhielt er den Compasso d'oro für Design, er ist "Chevalier des Arts et des Lettres" in Frankreich, hat die Ehrenmitgliedschaft der Architektenvereinigung in New York erhalten, die Ehrendoktorwürde des Polytechnikum in Mailand, sowie der Ecole normale supérieure de Cachan in Frankreich. Mendini lehrte Design an der Hochschule für Angewandte Kunst in Wien und war ehrenamtlicher Professor am Academic Council of Guangzhou Academy of fine Arts in China. Seine Arbeiten sind in verschiedenen Museen und Privatsammlungen zu finden.

1989 eröffnete er gemeinsam mit seinem Bruder, dem Architekten Francesco Mendini, das Atelier Mendini in Mailand, wo die Projekte der Fabriken von Alessi in Omegna entstanden, des neuen, olympischen Swimming-Pools von Triest, einige U-Bahnhaltestellen und die Renovierung der historischen Villa Comunale in Neapel; zu weiteren Projekten zählen das Byblos Art Hotel-Villa Amistà in Verona, die neuen Büros von Trend Group in Vicenza; die Umgestaltung eines Industriegebiets mit Geschäfts- und Wohnbauten im Viertel Bovisa in Mailand; die Neugestaltung und urbanistische Ausstattung der Uferpromenade in Catanzaro in Italien; ein Turm in Hiroshima in Japan; Arbeiten am Museum in Groningen in Holland; ein Stadtviertel von Lugano in der Schweiz; das Bürogebäude der Verlagsgesellschaft Madsack in Hannover und ein Geschäftsgebäude in Lörrach in Deutschland; das Icheon-Keramikmuseum in Korea, der neue Sitz der Triennale in Mailand und der Messekomplex von Incheon in Korea, sowie weitere Bauten in Europa und den U.S.A. Das Atelier Mendini erhielt 2003 auf der Triennale in Mailand die Goldmedaille der italienischen Architektur für das U-Bahnprojekt in Neapel und 2006 den Preis Villegiature Awards in Paris für das Byblos Art Hotel in Verona, als “Best Hotel Architecture and Interior Design in Europe”. Das Atelier beschäftigt sich auch mit städtebaulicher Beratung in einigen Städten in Korea.

Seine Arbeit, theoretisches und schriftliches Material, über die konkreten Projekte hinaus, bewegt sich dort, wo Kunst, Design und Architektur sich kreuzen.